Empfehlung März 2021: Refresh Your Launch Skills

So, nach dem nur wenige Tage zurückliegenden Winter-Intermezzo sollte sich nun die schneereiche Jahreszeit wirklich das allerletzte Mal aufgebäumt haben. Schnee adeee – Frühjahr, jucheee. Die Tage werden wieder wärmer, länger und thermischer.

Gerade diejenigen unter uns, die im Winterhalbjahr wenig bis gar nicht in der Luft waren, sehen sich im Frühjahr rasch mit anspruchsvollen Bedingungen konfrontiert – sowohl am Startlatz als auch in der Luft. Ein gelungener Flug beginnt mit einem gelungenen Start. Und auf letzteren sollten wir uns gerade jetzt im Frühjar mal wieder explizit konzentrieren. Sind die Abläufe bei der Startvorbereitung eingerostet? Na dann ab auf die Groundhandling-Wiese, Basics üben und sich wieder Handlungssicherheit erarbeiten. Passt das alles soweit, stehen wir mit einem guten Gefühl vor dem nächsten Flug am Startplatz.

Lasst uns den Start zelebrieren: Wir starten ruhig, kontrolliert und souverän. Wäre das nicht ein toller Vorsatz für die kommende Flugsaison?

Empfehlung Februar 2021: The cloud engine (Understanding Thermals and Cumulus)

Thermikentstehung, Thermikauslöse, Thermikgüte, Wolkenbildung; ein weitläufiges und hochinteressantes Themenfeld, das uns leidenschaftliche Piloten wohl ein Fliegerleben lang beschäftigen wird. Auslernen werden wir nie – und das ist doch letztendlich das Schöne und Faszinierende an unserem Sport. Aber: Greg Hamerton bringt uns mit diesem Video vielleicht ein Stückchen näher an den Gral der Weisheit. Eines ist klar: Mit dem aus dem Video neu erlangten Wissen und dem geheimen Säckchen Thermikpulver im Cockpit (wer hat’s nicht?) werden wir in 2021 sicherlich nicht mal den zartesten Aufwind verpassen 😉

Empfehlung Januar 2021: Paragliding XC Secrets: Getting away from a small hill on a paraglider

Wind – dein Freund und Feind beim Gleitschirmfliegen. Wohingegen es in den Bergen gleich richtig gefährlich werden kann, wenn es stärker bläst, so lässt eine deutliche Windkomponente die Streckenflieger im Mittelgebirge und im Flachland regelmäßig so richtig weit fliegen. Starten wir also exemplarisch vom Weststartplatz am Merkur. Schnell wird klar, dass Höhe machen bei viel Wind gar nicht so einfach ist, verbläst es uns doch ganz schnell hinter den Berg und damit in den Bereich gefährlicher Leeturbulenzen. Das hier gezeigte Video veranschaulicht sehr gut eine mögliche flugtaktische Vorgehensweise, mit der wir ausreichend (Sicherheits-)Höhe tanken können, bevor es gen Horizont auf Strecke geht.

Empfehlung Dezember 2020: Start bei Seitenwind

Wer am Merkur auch im Herbst und Winter fliegt, wird eines sicherlich schon bemerkt haben: Es „südwestelt“ sehr. Fehlt die thermische Komponente des Frühjahrs und Sommers und damit der konstante anabatische Hangaufwind (aus West), setzt sich an unserem schönen Hausberg meist eine deutliche Südtendenz durch. Dann wird das Starten gleich knifflig, wollen sich doch unsere schönen Fluggeräte konstruktionsbedingt stets in Windrichtung stellen um ideale Anströmung zu erfahren. Wie man damit umgeht und den vermaledeiten Seitenwind zu seinen Gunsten nutzen kann, zeigt dieses Video sehr anschaulich.