Streckenflugseminar “Zugvögel”

Gemeinsam auf Strecke gehen, unter Anleitung von Profis. Dabei Schritt für Schritt und Flug für Flug besser werden und auch in unbekanntem Luftraum sicher fliegen. Mit dem Streckenflugseminar der „Zugvögel“, das der Gleitschirmverein Baden e.V. für Vereinsmitglieder fördert, geht das jetzt ganz einfach.

Die „Zugvögel“ bieten bereits seit vielen Jahren Streckenflugseminare in den Alpen an. Ehemals durch Nationalmannschaftspilot Oliver Rössel gegründet, werden die Seminare jetzt von Streckenass Stefan Taube geleitet.

Weitere Infos zum Seminaranbieter gibt’s unter https://www.zugvoegel.rocks/.

An dem exklusiven Seminar für Schwarzwaldgeier können 12 Vereinsmitglieder teilnehmen. Es findet im Zeitraum 27.09 – 02.10.2021 statt. Initiiert wurde das Seminar von Rüdiger Becker.

Das Zugvögel-Seminar kostet 750,- Euro. Davon übernimmt der GSV 50,- Euro als Förderbeitrag für die fliegerische Weiterbildung und Sportförderung.

Anmeldung und Buchung bis 01. April 2021 über https://www.zugvoegel.rocks/info/kontakt/ mit dem Stichwort „Vereinsseminar Zugvögel Schwarzwaldgeier“. Bitte sendet nach erfolgter Seminar-Buchung ein E-Mail an info@schwarzwaldgeier.de mit euren Buchungsdaten, damit wir uns um die Förderung kümmern können.

Und hier noch einige Details zum Seminar:

● Ein Seminar mit den Zugvögeln dauert 6 Tage. Der erste Tag ist bereits Seminar-/ Flugtag.

● Bei gutem Wetter wird jeden Tag geflogen. Briefing und Debriefing dann am Starplatz .

● Bei Schlechtwetter gibt es XC Theorie mit Leinwand und Beamer. Hier werden Dinge wie Talwindsysteme, Flugtaktik, Planung, etc. besprochen

● Es fliegen stets zwei Seminarleiter mit der Gruppe mit. Alle starten zu einem günstigen Zeitpunkt. Man sammelt sich in der Luft und zieht gemeinsam los.

● Ziel ist nicht die maximal mögliche Kilometerdistanz zu erfliegen, sondern spannende, interessante Routen zu wählen.

● Geflogen wird oft so lange, wie es der Tag hergibt. Das können schon mal 6 Stunden plus sein.

● Vorzeitig aussteigen und den Flug beenden kann aber jeder Teilnehmer so wie es ihm beliebt. Man ist bemüht, sich abends, im Falle einer Außenlandung, mit den Pkw‘s der Gruppe selbst zurückzuholen.

● Betreuung per Funk in der Luft (wann abfliegen, wohin, warum. Wo Abrisskanten, woher kommt der Wind, wie verhält sich der Talwind, etc.)

● Kommt einer der Teilnehmer mal tief und droht abzusaufen, begibt sich einer der Seminarleiter zu dem betroffenen Piloten und hilft diesem beim Thermikfinden und Aufdrehen.
● Wo geflogen wird, das entscheidet das Wetter und wird spätestens ein bis zwei Tage vor Seminarbeginn durch die Seminarleitung bekanntgegeben. Dann heißt es flexibel Unterkunft suchen (Campingplatz oder Hotel/ Appartement). Für das Buchen einer Unterkunft ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich.
Diese Spontanität sorgt für die notwendige Flexibilität, um situativ auf das Wetter reagieren zu können.