Mitglieder-News

Lady first!

Telegramm zur Vereinsmeisterschaft vom 25.09.2016: Siegerin einer wahrhaft meisterlichen Geier-Meisterschaft ist Susanne Herold. Die Plätze zwei und drei des 37 Teilnehmer starken Wettbewerbsfelds belegten Herry Hoffner und Mirko Hoffmann. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Wir gratulieren den Gewinnern und allen Teilnehmern und bedanken uns bei allen Organisatoren und Helfern für den fantastischen Tag.

Hintergrund Sicherheitsinformation.

Liebe Geierinnen und Geier,

vielleicht hat sich der oder die eine oder andere schon gefragt, was es mit der aktuellen Berichterstattung auf unserer Website zu unseren Nachbarn in der Kleingartenanlage Kleiner Gehren auf sich hat. Nach einem Bericht im Badischen Tagblatt (BT) zu Unfällen mit Sachschaden in den Gärten mussten wir hier kurzfristig etwas Krisen- bzw. Risikoprävention betreiben. Daher der Aufruf zu mehr Sorgfalt und Konzentration und das Statement zum Bericht im BT. Wir haben zu dieser Thematik auch ein Interview mit dem SWR geführt, das diese Woche auf SWR 4 Baden-Baden ausgestrahlt wurde. Zum besseren Verständnis der Sorgen unserer Nachbarn sind weiter unten beide Quellen angefügt. Auch wenn die Thematik auf den ersten Blick „klein“ anmuten mag, so besitzt sie doch ein hohes Risikopotenzial hinsichtlich des Erhalts unseres Fluggebiets. Sollte es zu weiteren Unfällen/Landungen in der Kleingartenanlage kommen, kann dies für das Gleitschirmfliegen am Merkur ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

In Zukunft soll das Überfliegen der Kleingartenanlage vermieden werden. Hierzu wurde in Absprache mit dem DHV beschlossen, den Gegenanflug der Landevolte zukünftig südlich der Kleingärten durchzuführen (im Interview ist noch von zwei Möglichkeiten die Rede, diese wurden aber nach Rücksprache mit dem DHV auf eine begrenzt). Sollte ein Überflug in Ausnahmefällen nicht vermeidbar sein, so muss dieser mit mindestens 40 m Höhe über Grund erfolgen. Offizielle Informationen zur neuen Landevolte mit Bild folgen.

Unsere Nachbarn, vertreten durch den Gesamtvorsitzenden der Vereinigung der Gartenfreunde Baden-Baden e.V., Herrn Thomas Drumm, sind zwar sehr besorgt hinsichtlich der Sicherheit ihrer Mitglieder, zeigen aber auch Verständnis für uns Gleitschirmflieger. Herr Drumm betont ausdrücklich, dass er nichts gegen Gleitschirmfliegen hat und spricht sich für eine beiderseitig nachhaltige Lösung aus. Der GSV-Vorstand wird sich bis Ende September mit ihm zu einer Ortsbegehung und einem gemeinsamen Gespräch treffen. Hierbei werden wir die neue Maßnahme erläutern.

Und noch eine persönliche Bitte: Bei zukünftigen Gesprächen mit Mitgliedern der Kleingartenanlage seid bitte freundlich und konstruktiv und nehmt die Sorgen unserer Nachbarn ernst. Ich bin sicher, dass dies 99,9 Prozent von euch auch so handhaben. Kürzlich wurde mir allerdings von einem Fall berichtet, bei dem dies wohl nicht so war, was möglicherweise die derzeitige Situation zusätzlich verschärft hat. Denkt daran, auch wenn sich einer unserer Nachbarn vielleicht einmal aufregt, dies geschieht nicht aus Bosheit sondern aus Angst und Sorge und da sind Verständnis und Freundlichkeit die besser Antwort.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Hier die beiden Quellen (SWR, BT):

SWR_Interview

badisches-tagblatt_gsv_kleingartenanlage

 

Arbeitseinsatz – Samstag – 27.08.2016 – Dankeschön!!!

am Samstag, 27.08.16, fanden sich 9 Geier am Merkur ein und sorgten dafür, dass die Startplätze, der Landeplatz West und das Geiernest wieder auf Vordermann gebracht wurden.

Bei Temperaturen von über 30°C kein wirklich angenehmes Unterfangen, aber für die Fliegerei nimmt der Flieger einiges auf sich.

Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Helfer!!!

Abschied Hans

Liebe Geier,

am Mittwoch, den 20. April 2016 um 14:00 Uhr nehmen wir von unserem Fliegerfreund Hans Berggötz Abschied. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Geier und Gleitschirmflieger bei seinem Start zum letzten Höhenflug dabei sind.  Weiterlesen

Hans ist auf Strecke.

Heute, Freitag, den 8. April 2016 um die Mittagszeit, ist Hans Berggötz von uns gegangen. Einer der einzigartigsten Flieger und Flieger-Charaktere hat sich von uns verabschiedet, wie es nur für ihn denkbar war: startfertig am Merkur-Startplatz West, auf die erste Ablösung wartend, hat er sich noch einmal im Gurtzeug aufs Gras gesetzt, hat die Augen geschlossen und sie an einem anderen Ort wieder geöffnet.

Wir trauern um Dich Hans. Du fehlst!

Unendliche Trauer, unendlichen Schmerz empfinde ich bei dem Gedanken, einen wahren Menschen nicht mehr dort anzutreffen, wo er in meinem Weltbild hin gehörte: an den Berg, in die Luft, hoch hinaus, auf und davon, immer auf Strecke und doch immer hier, am Landeplatz, grantig grummelnd, immer mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht. Kantig, eckig, bärbeißig, liebenswert, voller Liebe, nie unterwürfig, immer eigensinnig, immer präsent und für andere Menschen da – wenn er sie mochte, was eindeutig für sie sprach. Ein Mensch von einem Menschen, in all seinen Facetten. Eine Kraft und Lebendigkeit, die mich immer wieder unfassbar beeindruckt hat, immer noch beeindruckt, immer beeindrucken wird. Ein Mensch mit einer natürlichen Souveränität, der weder Ego noch Eitelkeiten brauchte, um vor anderen Menschen zu bestehen.
Ich habe immer gedacht, wenn Hans mal so richtig alt ist und nicht mehr kann, dann fliegen wir ihn Tandem. Alter Mann, wie immer warst Du schneller.

Wer erinnert werden will, muss solche Wege gehen – eigene, eigensinnige, kompromisslos lebendige.

Danke Hans, dass Du Deinen Weg für uns gegangen bist und ihn in uns und für uns weiter gehst. Wir nehmen Dich mit auf unsere Flüge, wie Du uns in Deinen Berichten auf Deine Flüge mitgenommen hast.

Hans ist auf Strecke.

Heldenkraft!

Auch wenn der frühe Blick in die Webcam nichts wirklich Gutes verhieß, so war der morgentliche Nebelmantel um den Merkur, der bis tief in die Baden-Badener Niederungen hinabwallte, nur das friedliche Vorzeichen eines Ausbruchs gestalterischer Energie, die ihresgleichen sucht. Von zehn Uhr morgens bis vier Uhr am Nachmittag unterzogen fünfzehn Landschaftsvisagisten unter der kompetenten Führung unseres Eventmanagers Claas Tzschucke unseren Flugberg einer tiefgehenden Verjüngungskur. „Q10“ für die fliegerisch kultivierte Natur. Und das hatte der Startplatz West auch dringend nötig. Denn mehrere nächtliche Wildschweinfeten hatten dazu geführt, dass sich auf der Südhälfte eine unschöne Akne breit machte. Das haben wir jetzt in gleichermaßen schweißtreibender wie zen-haft hingebungsvoll fokussierter Kleinstarbeit wieder ins flächenhaft yin-yang’sche Gleichgewicht gebracht. Und damit die armen abwegigen Sauen in Zukunft nichts mehr versauen, haben unsere Bergfexe und -füchse gleich einen eindrucksvollen Elektrozaun um unsere Absprungfläche gezogen. Hier durften wir unsere Kräfte hinsichtlich des Erhalts eines möglichst harmonischen Landschaftsbildes mit gut ein Meter fünfzig langen und zehn bis fünfzehn Zentimeter dicken Akazienpfosten messen. Dafür, dass der Kontakt mit unserem Machwerk für die borstigen Vierbeiner zum nachhaltig prickelnden Erlebnis wird, sorgt die neue Solarstromanlage, die uns Ingo Winkler besorgt und installiert hat. Daneben wurde ein gefühlt bis zum Mittelpunkt der Erde reichendes Loch für einen zusätzlichen Windmasten auf der Südseite des Startplatz West ausgehoben, mit dem neuen Windmastbodenanker von Roland Klein ausgestattet und mit reichlich Beton und Steinen aufgefüllt. Am Startplatz West, Landeplatz West und Landeplatz Nordost erhielten die Windfahnen ein Update. Für die nötige Energie zwischendurch sorgten super Leckere hors d’oeuvre, Fruchtspieße und Kaffee von Margret Henn aus der Molkenkur-Küche. Abschließend gabs delikate Gipfel-Pizza. Besonderen Dank auch an Bernd Fahrner, den Bruder unseres zweiten Vorsitzenden Dieter Fahrner, der mit seinem nagelneuen Auto extra aus Freudenstadt an den Merkur gekommen ist, um den Unterboden seines durch zig Zementsäcke beschwerten Wagens mit dem staubig-steinigen Auffahrtsweg zum Merkurgipfel bekannt zu machen. Man kann nur allenfalls unzureichende Vermutungen anstellen, welch tiefe Schuld leichtsinnigens Zusagens hier im Bruder-Bruder-Verhältnis abzutragend aufzuwiegen war.

Vielen DANK an das tolle Team, das Blut, Schweiß und Freudentränen vergossen hat, um gemeinsam einen richtig schönen Arbeits- und für den ein oder anderen auch noch anschließenden Flugtag zu verbringen. Und dafür wurden wir dann natürlich mit schönstem Sonnenschein belohnt 🙂 .

Das Dream-Team vom 19. März 2016:

Holger Steinbach

Ingo Winkler

Siegfried Krzemien

Gerd Halbeis

Ulrike Sies

Sandor Nusser

Joachim Velten

Götz Treptau

Alois Frietsch

Klaus Kraft

Claas Tzschucke

Marc Schimmel

Sebastian Schmied

Gerd Roßkopf

Bernd Fahrner

Ralf Baumann

Fotos: Sandor Nusser, Ralf Baumann, Ingo Winkler

Nachtrag: Und seit Dienstag ist es soweit, auch auf der Südseite unseres Startplatz West weht eine Windfahne am neuen Windmast und sorgt bei Nordwindeinfluss für noch präzisere Startinformationen.
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Grüße vom neuen Vorsitzenden

Martin Gabi

Liebe Schwarzwaldgeier,

nachdem es mir aus terminlichen Gründen nicht möglich war persönlich zur Mitgliederversammlung zu kommen, möchte ich mich jetzt auf diesem Weg melden. Warum habe ich mich zur Wahl gestellt? Nachdem der Termin von Rainers Rücktritt nahte und immer noch kein anderer Interessent für den Posten aus der Deckung kam, haben mich Rainer und Dieter angesprochen, ob ich bereit wäre das Amt zu übernehmen. Als „Uralt-Mitglied“ des GSV-Baden hätte ich es als katastrophal empfunden, wenn ein so erfolgreicher Verein am Abend des 12.02.2016 ohne ersten Vorsitzenden dagestanden wäre.

Allen, die mir mit ihrer Ja-Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben, möchte ich dafür sehr herzlich danken. Allen, die dagegen waren, möchte ich sagen, dass dies nicht der Job meiner Träume ist, und dass jeder andere die Freiheit gehabt hätte, sich zur Wahl zu stellen.

Das wollen wir jetzt aber hinter uns lassen, ich will der Vorsitzende für alle Mitglieder sein. Im Gegensatz zu meinen Vorgängern werdet ihr mich aber nicht so oft am Berg sehen können, dazu habe ich einfach nicht die Zeit. Dennoch hoffe ich so oft als möglich oben sein zu können. Es gibt inzwischen viele von euch, die mich noch nicht persönlich kennen, das wollen wir dann bei einschlägigen Events nachholen. Rainer hat hier sicher Maßstäbe gesetzt.

Neben der Fliegerei gibt es für uns auch in Zukunft viel zu tun, um unser schönes Fluggebiet zu erhalten und langfristig zu sichern. Gemeinsam mit den anderen „Funktionären“ und mit eurer Hilfe möchte ich meinen Teil dazu beitragen. Wie in jedem Verein, jeder Firma oder Familie wird das nicht immer ohne Meinungsverschiedenheiten möglich sein. Meine große Bitte dabei ist, dass wir diese auf sachliche und konstruktive Weise austragen. Ich bin gerne bereit mit jedem über (fast) alles zu diskutieren solange wir auf sachlicher Ebene bleiben.

Meinem Vorgänger Rainer und dem ganzen bisherigen Vorstand möchte ich an dieser Stelle für das bisher Geleistete sehr herzlich danken. Für meine Amtszeit wünsche ich mir eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für das Jahr 2016 wünsche ich uns allen viele schöne und unfallfreie Flüge.

Martin

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten! Merry Christmas! Joyeux Noël! Feliz Navidad! Buon Natale! Cчастли́вого Рождества́! 圣诞快乐!

Wir wünschen allen Geiern und Gästen ein frohes Weihnachten, einen guten Flug ins neue Jahr und happy landings!

Euer Geier-Vorstand

Weihnachtsmänner

RB_Bild_2016

Dein Bild des Jahres 2015

Sende uns jetzt Dein Bild des Jahres 2015 und wir können gemeinsam die schönsten Momente der vergangenen Monate noch einmal zum Jahresausklang genießen. Einfach Bild mit einer Mindestauflösung von ca. 800 x 500 Pixel zusenden, deinen Namen, den Namen des Fluggebiets, den ungefähren Zeitpunkt des Fluges angeben und in ein zwei Sätzen schreiben, warum es Dein schönstes Bild des Jahres ist (E-Mail bitte direkt an ralf.baumann@redactiv.de). Wir veröffentlichen die Bilder dann peu à peu in den nächsten Tagen und Wochen. Vielen Dank für Dein Mitwirken. Für mich war das Abensoaring am Puy de Dome im Juni 2015 der schönste fliegerische Moment, u.a. weil so ein schöner Schirm vor mir geflogen ist 😉 .

Peter König

Peter König: „Das ist mein Bild des Jahres 2015, weil ich anschließend ausgiebig über mich selbst lachen konnte, mit meiner Frau zusammen, die dankenswerter Weise dieses Bild von ihrem ‚Quax‘ gemacht hat. Location: Duca Luca Kroatien, 35m hoher Maushügel mit einem kaputten Baum…!“

Marc Mitchell

Marc Mitchell: „Für mich ist dieses Bild, dieses Erlebnis in Greifenburg in 3000m Höhe mit Alpenhauptkamm im Hintergrund mein Bild des Jahres. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, das erste mal so hoch zu kommen und mit dieser super Aussicht belohnt zu werden.“

Oliver Zind

Oliver Zind: „Monaggo, Startplatz. Warum Bild des Jahres? Nun ja, das Bild spricht für sich selbst.“

Sandor Nusser

Sandor Nusser: „Interlaken, Januar, mal neue Gebiete kennenlernen.“

Gerd Halbeis

Gerd Halbeis: „Mein Bild des Jahres habe ich überm Lac de Annecy zwischem dem 5. und 7. Juni 2015 aufgenommen – über mir Cumulus, um mich herum Berggipfel, unter mir viel Luft und blauer See, ein Bild zum Träumen.“

Michael Zieger: "Mein atemberaubender 'Wolkenflug' vom Kobala. Am 26. August 2015, morgens um 7:30 Uhr."

Michael Zieger: „Mein atemberaubender ‚Wolkenflug‘ vom Kobala. Am 26. August 2015, morgens um 7:30 Uhr.“

Werner Becker

Werner Becker

Rüdiger Becker: "Merkur, Oktober 2015. Nach einer intensiven Flugsaison den Herbst feiern, mit Freunden auf den Hausberg wandern, die farbenfrohe Natur bewundern und stille Abgleiter genießen. Und wenn der Wind einmal nicht passen sollte... fliegen wir dennoch... egal wie!"

Rüdiger Becker: „Merkur, Oktober 2015. Nach einer intensiven Flugsaison den Herbst feiern, mit Freunden auf den Hausberg wandern, die farbenfrohe Natur bewundern und stille Abgleiter genießen. Und wenn der Wind einmal nicht passen sollte… fliegen wir dennoch… egal wie!“

 

Timo Steinbach: "Annecy Anfang Juni. Für mich mein Bild des Jahres, da Annecy für mich das erste Mal Strecke schnuppern bedeutet hat."

Timo Steinbach: „Annecy Anfang Juni. Für mich mein Bild des Jahres, da Annecy für mich das erste Mal Strecke schnuppern bedeutet hat.“

Marc Herling: „Weil am Merkur auch spät im Jahr die Sehnsucht in allen Farben leuchtet.“

Marc Herling: „Weil am Merkur auch spät im Jahr die Sehnsucht in allen Farben leuchtet.“