Seit Oktober 2002 gibt es das Fluggelände Merkur in Baden-Baden. Mit einem Höhenunterschied von mehr als 400 Metern, Bergbahn, Gaststätten an Berg- und Talstation sowie gepflegtem Start- und Landeplatz ist es wohl eins der schönsten Fluggebiete der Mittelgebirge. Hier findest du alle wichtigen Infos zu den Fluggeländen.

Unfallvermeidung

Luftfahrtunfälle passieren leider immer wieder. Manche sind aber auch vermeidbar bzw. auch ihre Folgen im Ausmaß im Vorfeld reduzierbar. Um Unfälle zu vermeiden haben wir am Merkur neben den allgemeingültigen Regeln für Gleitschirmflieger auch noch unsere Flugbetriebsordnung. Jeder Pilot, der in das Fluggebiet eingewiesen wurde, wurde auf diese Regeln und Infos hingewiesen. Weiterlesen

Anfänger und Wenigflieger starten in der Mitte!

Aktueller Sicherheitshinweis: Für Anfänger und Wenigflieger gilt ab sofort am Merkur Startplatz West die Regelung in der Mitte auszulegen und zu starten (s. Bild oben weiß markierter Bereich)! Alle Piloten verfügen in diesem Bereich über den größtmöglichen Sicherheitsspielraum. Weiterlesen

DANKE, ganz SCHÖN gut!

Esther Kuske und Klaus-Peter Schilli haben den Flügeltüren zum Anbau unseres Geiernests eine neues, noch besseres Aussehen mit mehr Funktionalität gegeben. Ein neuer Anstrich schützt die Türen und damit auch das Nest ganzjährig vor Wind und Wetter, ein neues Spritzwasserblech verleiht dem Eingang dauerhaften Schutz gegen Fäulnis und Schmutz. Danke Esther und Klaus-Peter von Geiern und Geier-Vorstand für Eure Initiative, die super Arbeit und das große Engagment – in diesem Fall und in der Vergangenheit. Schon seit vielen Jahren beweist ihr einen langen Atem indem ihr euch kontinuierlich für den Erhalt und die Optimierung unseres Fluggeländes einsetzt. Dafür ein ganz großes DANKESCHÖN!

Im Zuge dessen sei hier auch abseits der JHV einmal ein großes DANKESCHÖN an alle aktiven Beauftragten und engagierten Mitglieder ausgesprochen, die von der Wetterstation über das Vereinstandem bis hin zur Website sowie unseren Start- und Landeplätzen die Infrastrukturen unserer Geier-Gemeinschaft am Laufen halten.

 

 

Esther Kuske, Klaus-Peter Schilli, Türen mit Spritzwasserschutz und neuem Anstrich, Türen vorher

 

Teufelsmühle: Überflugverbot Lautenfelsen

An der Teufelsmühle gibt es wegen nistender Vögel einige Naturschutzauflagen. Das betrifft bei Streckenflügen auch uns. Der Lautenfelsen (Bild) darf nicht überflogen werden, an einigen anderen Stellen ist eine Mindestflughöhe von 300 Metern AGL vorgeschrieben. Bitte haltet euch im Interesse der Vögel und Teufelsflieger daran, um weitere Einschränkungen zu vermeiden. Weiterlesen

Arbeitseinsatz – SA. 26.11.2016 – Herbstputzte – ABGESAGT

Der geplante Arbeitseinsatz am 26.11.2016 wird aufgrund der überwältigenden Zahl der Rückmeldungen abgesagt!
Danke an diejenigen, die sich gemeldet hatten und bereit waren für unseren Verein aktiv zu werden!

Wir werden evtl. dieses Jahr noch einmal einen Versuch starten – sofern das Wetter mitspielt.


Am kommenden Samstag, 26.11.2016, werden wir eine große „Herbstputztete“ durchführen.

Es ist geplant an den beiden Startplätzen die Büsche und kleinen Bäume zu stutzen. Hierfür benötigen wir DEINE Mithilfe!!
Neben manpower benötigen wir auch noch Werkzeug (Hand-/Motorsägen ink. Schutzkleidung)
Kleine Reparaturen am Elektrozaun und die Reinigung des Dachs des Geiernests stehen noch auf dem Plan.

Jeder Helfer ist willkommen.

Bitte melde dich über die Kommentarfunktion an!!!

Wir hätten ns um 10:00 Uhr an der Talstation!!!

Hintergrund Sicherheitsinformation.

Liebe Geierinnen und Geier,

vielleicht hat sich der oder die eine oder andere schon gefragt, was es mit der aktuellen Berichterstattung auf unserer Website zu unseren Nachbarn in der Kleingartenanlage Kleiner Gehren auf sich hat. Nach einem Bericht im Badischen Tagblatt (BT) zu Unfällen mit Sachschaden in den Gärten mussten wir hier kurzfristig etwas Krisen- bzw. Risikoprävention betreiben. Daher der Aufruf zu mehr Sorgfalt und Konzentration und das Statement zum Bericht im BT. Wir haben zu dieser Thematik auch ein Interview mit dem SWR geführt, das diese Woche auf SWR 4 Baden-Baden ausgestrahlt wurde. Zum besseren Verständnis der Sorgen unserer Nachbarn sind weiter unten beide Quellen angefügt. Auch wenn die Thematik auf den ersten Blick „klein“ anmuten mag, so besitzt sie doch ein hohes Risikopotenzial hinsichtlich des Erhalts unseres Fluggebiets. Sollte es zu weiteren Unfällen/Landungen in der Kleingartenanlage kommen, kann dies für das Gleitschirmfliegen am Merkur ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

In Zukunft soll das Überfliegen der Kleingartenanlage vermieden werden. Hierzu wurde in Absprache mit dem DHV beschlossen, den Gegenanflug der Landevolte zukünftig südlich der Kleingärten durchzuführen (im Interview ist noch von zwei Möglichkeiten die Rede, diese wurden aber nach Rücksprache mit dem DHV auf eine begrenzt). Sollte ein Überflug in Ausnahmefällen nicht vermeidbar sein, so muss dieser mit mindestens 40 m Höhe über Grund erfolgen. Offizielle Informationen zur neuen Landevolte mit Bild folgen.

Unsere Nachbarn, vertreten durch den Gesamtvorsitzenden der Vereinigung der Gartenfreunde Baden-Baden e.V., Herrn Thomas Drumm, sind zwar sehr besorgt hinsichtlich der Sicherheit ihrer Mitglieder, zeigen aber auch Verständnis für uns Gleitschirmflieger. Herr Drumm betont ausdrücklich, dass er nichts gegen Gleitschirmfliegen hat und spricht sich für eine beiderseitig nachhaltige Lösung aus. Der GSV-Vorstand wird sich bis Ende September mit ihm zu einer Ortsbegehung und einem gemeinsamen Gespräch treffen. Hierbei werden wir die neue Maßnahme erläutern.

Und noch eine persönliche Bitte: Bei zukünftigen Gesprächen mit Mitgliedern der Kleingartenanlage seid bitte freundlich und konstruktiv und nehmt die Sorgen unserer Nachbarn ernst. Ich bin sicher, dass dies 99,9 Prozent von euch auch so handhaben. Kürzlich wurde mir allerdings von einem Fall berichtet, bei dem dies wohl nicht so war, was möglicherweise die derzeitige Situation zusätzlich verschärft hat. Denkt daran, auch wenn sich einer unserer Nachbarn vielleicht einmal aufregt, dies geschieht nicht aus Bosheit sondern aus Angst und Sorge und da sind Verständnis und Freundlichkeit die besser Antwort.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Hier die beiden Quellen (SWR, BT):

SWR_Interview

badisches-tagblatt_gsv_kleingartenanlage

 

Arbeitseinsatz – Samstag – 27.08.2016 – Dankeschön!!!

am Samstag, 27.08.16, fanden sich 9 Geier am Merkur ein und sorgten dafür, dass die Startplätze, der Landeplatz West und das Geiernest wieder auf Vordermann gebracht wurden.

Bei Temperaturen von über 30°C kein wirklich angenehmes Unterfangen, aber für die Fliegerei nimmt der Flieger einiges auf sich.

Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Helfer!!!

Sicheres Fluggebiet

Liebe Fliegerinnen und Flieger,

bitte beachtet beim Fliegen in unserem schönen Fluggebiet rund um den Merkur daran, ein paar Regeln einzuhalten. Dazu gehört u.a. gegenseitig Rücksicht zu nehmen, sich bei Bedarf mit Tipps und Tricks zu unterstützen und auch die allgemeinen Regeln der FBO einzuhalten.
Auch sei hier noch einmal in Erinnerung gerufen, dass wir grundsätzlich nur in ausreichend großer Höhe über die Schrebergärten am Landeplatz West fliegen. Kommt es zu Landungen in den Schrebergärten, so verursacht dies unnötigen Ärger mit unseren Nachbarn und das wollen wir auf jeden Fall vermeiden. Gerade an thermisch aktiven Flugtagen ist das Fliegen über den Schrebergartenanlagen nicht ganz unkritisch!

Jede Landung in den Schrebergärten gefährdet unser Fluggebiet!

2. Merkur XC Open: Dreiecke vom Merkur

Das Merkur XC Open richtet sich an alle Streckenflug-Interessierten, nicht nur an die Erfahrenen (letztere erfahren hier nichts Neues und brauchen nicht weiterzulesen). Dieses Jahr wird für die Wertung von jedem Piloten eine freie Strecke und ein Dreieck benötigt. Freie Strecke – Kein Problem . Aber wie bastle ich mir ein realistisches Dreieck, und was genau ist das überhaupt? Weiterlesen

Heldenkraft!

Auch wenn der frühe Blick in die Webcam nichts wirklich Gutes verhieß, so war der morgentliche Nebelmantel um den Merkur, der bis tief in die Baden-Badener Niederungen hinabwallte, nur das friedliche Vorzeichen eines Ausbruchs gestalterischer Energie, die ihresgleichen sucht. Von zehn Uhr morgens bis vier Uhr am Nachmittag unterzogen fünfzehn Landschaftsvisagisten unter der kompetenten Führung unseres Eventmanagers Claas Tzschucke unseren Flugberg einer tiefgehenden Verjüngungskur. „Q10“ für die fliegerisch kultivierte Natur. Und das hatte der Startplatz West auch dringend nötig. Denn mehrere nächtliche Wildschweinfeten hatten dazu geführt, dass sich auf der Südhälfte eine unschöne Akne breit machte. Das haben wir jetzt in gleichermaßen schweißtreibender wie zen-haft hingebungsvoll fokussierter Kleinstarbeit wieder ins flächenhaft yin-yang’sche Gleichgewicht gebracht. Und damit die armen abwegigen Sauen in Zukunft nichts mehr versauen, haben unsere Bergfexe und -füchse gleich einen eindrucksvollen Elektrozaun um unsere Absprungfläche gezogen. Hier durften wir unsere Kräfte hinsichtlich des Erhalts eines möglichst harmonischen Landschaftsbildes mit gut ein Meter fünfzig langen und zehn bis fünfzehn Zentimeter dicken Akazienpfosten messen. Dafür, dass der Kontakt mit unserem Machwerk für die borstigen Vierbeiner zum nachhaltig prickelnden Erlebnis wird, sorgt die neue Solarstromanlage, die uns Ingo Winkler besorgt und installiert hat. Daneben wurde ein gefühlt bis zum Mittelpunkt der Erde reichendes Loch für einen zusätzlichen Windmasten auf der Südseite des Startplatz West ausgehoben, mit dem neuen Windmastbodenanker von Roland Klein ausgestattet und mit reichlich Beton und Steinen aufgefüllt. Am Startplatz West, Landeplatz West und Landeplatz Nordost erhielten die Windfahnen ein Update. Für die nötige Energie zwischendurch sorgten super Leckere hors d’oeuvre, Fruchtspieße und Kaffee von Margret Henn aus der Molkenkur-Küche. Abschließend gabs delikate Gipfel-Pizza. Besonderen Dank auch an Bernd Fahrner, den Bruder unseres zweiten Vorsitzenden Dieter Fahrner, der mit seinem nagelneuen Auto extra aus Freudenstadt an den Merkur gekommen ist, um den Unterboden seines durch zig Zementsäcke beschwerten Wagens mit dem staubig-steinigen Auffahrtsweg zum Merkurgipfel bekannt zu machen. Man kann nur allenfalls unzureichende Vermutungen anstellen, welch tiefe Schuld leichtsinnigens Zusagens hier im Bruder-Bruder-Verhältnis abzutragend aufzuwiegen war.

Vielen DANK an das tolle Team, das Blut, Schweiß und Freudentränen vergossen hat, um gemeinsam einen richtig schönen Arbeits- und für den ein oder anderen auch noch anschließenden Flugtag zu verbringen. Und dafür wurden wir dann natürlich mit schönstem Sonnenschein belohnt 🙂 .

Das Dream-Team vom 19. März 2016:

Holger Steinbach

Ingo Winkler

Siegfried Krzemien

Gerd Halbeis

Ulrike Sies

Sandor Nusser

Joachim Velten

Götz Treptau

Alois Frietsch

Klaus Kraft

Claas Tzschucke

Marc Schimmel

Sebastian Schmied

Gerd Roßkopf

Bernd Fahrner

Ralf Baumann

Fotos: Sandor Nusser, Ralf Baumann, Ingo Winkler

Nachtrag: Und seit Dienstag ist es soweit, auch auf der Südseite unseres Startplatz West weht eine Windfahne am neuen Windmast und sorgt bei Nordwindeinfluss für noch präzisere Startinformationen.
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